Baufortschritte

Da die Natur das Wachstum der Gräser praktisch eingestellt hat, bleibt jetzt unserem Team um Headgreenkeeper Richard Jany etwas Zeit um die geplanten Baumaßnahmen anzugehen. Viel Zeit bleibt nicht, denn wenn der Winter zu früh kommt, stehen die Baustellen sofort. Deshalb versucht man jetzt an vielen Maßnahmen gleichzeitig zu arbeiten ohne den Platz komplett zu vernachlässigen. Kunstrasen-Puttinggrün, Verlegung des Abschlagsnetzes, diverse Pflasterarbeiten usw. Sehr viel Arbeit für unser Team.

Tag 2 der Arbeiten für das Kunstrasen-Puttinggrün

Mehrwert schaffen!

Stillstand ist Rückschritt, Sie alle kennen diese Lebensweisheit. Damit auch wir in Zeiten eines harten Wettbewerbs im Markt bestehen können, wollen wir unseren Mitgliedern und Gästen zukünftig eine weitere attraktive Spiel- und Übungsmöglichkeit anbieten. Gerade in der Übergangszeit vom Herbst in den Winter und dann wieder in das Frühjahr, ist das Spiel rund um und auf dem Übungsgrün vor dem Clubhaus oft nur eingeschränkt möglich. Im Frühjahr muss sich das Grün erst regenerieren um genutzt werden zu können. Während der Zeit des Aerifizierens ist das Putttraining nur in eingeschränkter Qualität möglich. Im Herbst verhindert der Frost, die Nutzung. Damit ist zukünftig Schluss. Im Zuge der notwendigen Umgestaltung unserer Übungsanlagen errichten wir ein neues Putting- und Chippinggrün aus Kunstrasen. Die Vorteile liegen auf der Hand.

  1. Deutlich längere Übungszeiten im Jahresverlauf (ca. 6-8 Wochen länger!)
  2. Unempfindlicher bei Wind und Wetter
  3. Erheblich geringerer Pflegeaufwand im Vergleich zu einem normalen Grün
  4. Chipping auf das Grün durch seitlichen Kunstrasenstreifen möglich
  5. Kurze Wege für die Golfschule
  6. Intensiveres Gruppentraining als bisher möglich

Der nächste Schritt im Zuge der Umgestaltung der Übungsanlagen wird der Bau von 2 sogenannten Teelines und die Erweiterung um 5 Mattenabschläge im Bereich unserer Pitchingrange sein. Diese Arbeiten werden aber wahrscheinlich erst im Frühjahr realisiert werden können.

Wir sind überzeugt davon, dass wir mit diesen Maßnahmen wieder einen deutlichen Mehrwert für unsere Mitglieder und Gäste schaffen können.

Martinsgans Turnier verschoben

Aufgrund der sehr schlechten Wettervorhersage hat sich die Spielleitung schweren Herzens entschieden, das Martinsgans Turnier von Sonntag 22.10. auf Samstag 28.10.2017 zu verschieben. Wir wollen zumindest die Chance auf ein trockenes Turnier, zum Ende einer langen Golfsaison hin, haben. Bitte melden Sie sich wieder neu an indem Sie sich in die ausgehängte Liste eintragen oder telefonisch im Sekretariat unter 08663 2461. Falls es am 28.10. ebenfalls zu schlechtes Wetter für eine Golfrunde hat, werden wir auf alle Fälle ein geselliges Ganserlessen durchführen. Wir danken für Ihr Verständnis.

Hartmut Gettwart verstorben

Der Golfclub Ruhpolding trauert. Unser langjähriger Kinder- und Jugendwart, Hartmut Gettwart ist nach schwerer Krankheit verstorben. Hartmut hat sich um den Nachwuchs im Golfclub Ruhpolding sehr verdient gemacht. Dank seines Engagements wurden wir 2004 sogar Landessieger und vom DGV ausgezeichnet.  Unser Mitgefühl gilt seiner Familie

Hartmut Gettwart

Impressionen von der Clubmeisterschaft

Dass diese beiden Tage während der Clubmeisterschaft sehr besonders waren, haben wir schon in einem anderen Beitrag erwähnt. Natürlich hat das phantastische Wetter wesentlich zum Erfolg beigetragen. Daher wollen wir es nicht versäumen ein paar Fotos dieses Golffestes hier einzustellen.

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Clubmeisterschaften 2017

Letztlich wurde Mut belohnt, sowohl der der Organisatoren, die das Risiko eingegangen sind die Clubmeisterschaften in den Herbst zu verlegen und der Mut der Spielerinnen und Spieler, die alles gewagt und letztlich alles gewonnen haben.

Schöner kann eine Clubmeisterschaft nicht verlaufen. Das Wetter war von der ersten bis zur letzten Minute traumhaft. Der Herbst zeigte sich von seiner besten Seite. Die Eindrücke und Bilder dieser beiden Tage bleiben den Teilnehmern sicher für eine lange Zeit eingebrannt im Golfgedächtnis. 80 Spielerinnen und Spieler motivierten sich für diese „Clubbei“ zu melden. An Tag 1 waren die Ergebnisse, trotz der phantastischen Bedingungen bei pfeilschnellen Grüns, durchweg in einem höheren Ergebnisbereich. Sabine Huber konnte mit 77 Schlägen  bei den Damen überzeugen. Bei den Herren setzte sich mit 81 Schlägen Jonas Weiss an die Spitze. Dahinter reihten sich die Favoriten ein. Josef Maier konnte überraschen und erkämpfte sich einen der begehrten 4 Startplätze im letzten Flight. Nach der Bekanntgabe der Zwischenergebnisse kam es wie es jedes Jahr kommt, unser Wirt machte hervorragenden Umsatz mit Wein und Bier. Die, ja schon tragischen Schicksale der einzelnen Spieler waren wieder unglaublich. Selten schien das Pech so massiv auf einer Golfanlage vorbeigekommen zu sein wie an diesem Tag. Nachdem Frust und Pech „obigschowoabt“ wurden, waren alle wieder frohen Mutes und heiß auf Tag 2.

Bei den Supersenioren setzte sich Anton Plenk durch. Die Seniorenklasse konnte Erich Rock für sich entscheiden. Bei den Seniorinnen siegte Gisela Wich. Sabine Huber konnte ihren Vorsprung aus Tag 1 locker verwalten und gewann überlegen die Damenwertung. Bei den Herren sah es anders aus. Jonas Weiss spielte zwar gut, jedoch rückte ihm Camilo Quinones Pelaez immer näher. Nachdem Jonas an Bahn 16 einen Doppelboogie verzeichnen musste und Camilo einen Birdie erzielte, war prompt der Führungswechsel da. Mit 2 Schlägen Vorsprung ging Camilo auf die Bahn 17. Ein Boogie für Camilo und ein Par für Jonas, liesen die Entscheidung um den Sieg noch offen. Beide setzten einen hervorragenden Abschlag auf das Fairway der Bahn 18. Jonas verzog seinen zweiten Schlag knapp neben das Grün in das Semirough. Camilo traf das Grün. Nachdem Camilo seinen Putt gefühlvoll nur wenige Zentimeter neben das Loch legte, war klar, Jonas musste den Ball aus dem Semirough direkt einlochen um ein Stechen zu erzwingen. Dies gelang ihm zwar nicht, jedoch rollte der Ball nur ganz knapp am Loch vorbei. Letztlich gingen beide mit einem Par von der Bahn 18 und Camilo konnte mit 1 Schlag Vorsprung erstmals den Titel des Clubmeisters in Ruhpolding feiern. Wir gratulieren allen Siegern und bedanken uns bei allen Teilnehmern für eine der schönsten Clubmeisterschaften aller Zeiten.

Ergebnisse:

Supersenioren

  1. Anton Plenk 234
  2. Ernst Betz 263
  3. Günter Schäfer 88/–

Senioren

  1. Erich Rock 178
  2. Klaus Ambs 180
  3. Walter Hindlinger 181

Seniorinnen

  1. Gisela Wich 195
  2. Ineke Steegh-Götzinger 201
  3. Bettina Weissmann 202

Damen

  1. Sabine Huber 164
  2. Manuela Meixner 182
  3. Selina v. Knoerzer-Suckow 183

Herren

  1. Camilo Quinones-Pelaez 160
  2. Jonas Weiss 161
  3. Markus Maier 165

Men’s Day Ausflug 2017

Am 02. Oktober begaben sich 23 Herren vom Men’s Day des GC Ruhpolding auf ihren Herbstausflug. Dieses mal ein neues Ziel, Oberfranken mit Abstecher nach Tschechien. Unser erstes Ziel war das Golfhotel Fahrenbach in Tröstau, welches auch unser Quartier für den gesamten Ausflug war. Die Fahrt dorthin betrug zirka fünf Stunden. Auf der Hälfte machten wir Brotzeit, gesponsert vom Men’s Capt. Albrecht und seinem Vertreter Toni.

Zur Ankunft im Hotel waren die Zimmer bereits beziehbar und auch die Scorecards, Tags und Golfcarts lagen bezw. standen parat. Zur Info, bei der ersten Besichtigung des Golfplatzes Fahrenbach, hatten wir, die Vorstandschaft vom Men’s Day, entschieden für unsere Gruppe, Durchschnitt Ü70, für alle Carts zu reservieren, da der Platz teils sehr hügelig und auch weitläufig ist. Bewölkt, aber trocken starteten alle, jedoch nach neun Löchern begann es zu regnen. Leider hörte dieser nicht auf, sondern es kam noch ein eisiger und kräftiger Wind dazu. Aber keiner gab auf und alle beendeten die 18 Löcher.

Am zweiten Tag fuhren wir nach Marienbad in Tschechien. Es ist der älteste Golfplatz Europas, welcher von König Georg dem VII 1905 eröffnet wurde. Wegen des vielen Regens zuvor konnten vier Herren unserer Gruppe nicht mitspielen, da keine Carts erlaubt waren. Aber diejenigen, die den Platz gespielt haben waren von seinem Ambiente begeistert. Anschließend schmeckte im gediegenen Clubhaus das tschechische Bier hervorragend.

Am dritten Tag spielten wir im Golfclub Königswart, ebenfalls in Tschechien. An dem Tag hatten wir besseres Wetter und alle konnten den Platz, welcher teilweise im Schlosspark vom Schloss Königswart lag, spielen. Beim Treffen nach der Runde schwärmten alle von diesem hervorragenden Platz. Das Design des Platzes und auch die jahreszeitlich bedingte Laubfärbung des sehr alten Baumbestands hatte allen gefallen. An diesem Abend wurde dann die Siegerehrung vom Men’s Day Captain und seiner Vorstandschaft durchgeführt.

v. l. A.v.Hagen, H. Neumayer, T. Kriegenhofer

Bruttosieger, H. Neumayer, Nettosieger A, R. Deichmann, Nettosieger B, H. Degen

Sturmtief Xaver beendete unseren Ausflug ohne Golfspiel am vierten Tag.

Bericht, A.v.Hagen

Rücksichtnahme immer!

Unsere Startzeitenreservierung ist zwischen 08:00 Uhr und 18:00 Uhr möglich. Davor und danach gilt das Prinzip „Wer zuerst kommt, malt zuerst“. Während wir bei den geregelten Startzeiten so gut wie nie Beschwerden über zu langsames oder zu schnelles Spiel auf dem Platz erhalten, ist dies außerhalb etwas anders. Am frühen Morgen spielen oft Mitglieder, die noch vor der Arbeit schnell ein paar Bahnen gehen wollen. Da will man dann jede Minute nutzen, außerdem muss man ja pünktlich zur Arbeit erscheinen. Auch diejenigen unter uns, die nicht mehr schlafen können, zieht es auf den Platz.  Da eilt es zwar nicht, aber was soll man sonst tun, auch wenn man nicht zur Arbeit muss.

Am Abend, nach 18:00 Uhr kommen die Mitglieder, die nach der Arbeit noch schnell ein paar Bahnen spielen wollen. Diese Spieler werden oft noch von der inneren Hektik des Tages beherrscht und kommen nur langsam, nach ein paar gespielten Bahnen, zur Ruhe. In allen Fällen prallen Gemütswelten aufeinander. Hektik und Gelassenheit vertragen sich nicht auf dem Golfplatz. Daher können wir nur empfehlen, dass man versucht sich gegenseitig zu verstehen. Wenn es Ihnen am Morgen oder am Abend zu langsam geht, bleiben Sie entspannt. Heben Sie Ihren Ball auf, weichen Sie ggf. auf eine andere Bahn aus und spielen weiter. Behindern Sie dabei aber keine anderen Spieler und achten Sie bitte auch darauf, dass unsere Greenkeeper arbeiten und tatsächlich schnell fertig sein müssen und wollen. Sie werden feststellen, es ist gar nicht so schlimm, eine Bahn nicht fertig zu spielen. Wenn Sie zu viel „Druck“ von hinten erhalten, lassen Sie einfach durchspielen. Sie werden zumindest am Morgen die Zeit aller Wahrscheinlichkeit nach haben. Es schmerzt nicht und das Handicap wird sich auch nicht verändern. Versuchen Sie nicht nur an sich selbst zu denken, sondern nehmen Sie Rücksicht auf eventuelle Befindlichkeiten der anderen Spieler auf dem Platz.  Unser Spiel ist Balsam für die Seele, wir müssen es aber auch zulassen.

Clubmeisterschaften

Die Verlegung der Clubmeisterschaften von letzter zu dieser Woche hat sich wetter-technisch auf alle Fälle ausgezahlt. Die Vorhersagen sind sehr gut. Wolkenloser Himmel und angenehm warme Temperaturen werden uns versprochen. Entsprechend entwickelt sich auch die Zahl der Anmeldungen. Bitte beachten Sie, dass wir maximal 90 Teilnehmer mitspielen lassen können. Davon sind wir zwar im Augenblick noch weit entfernt  (69 am 12.10. um 09:45 Uhr), jedoch zeigt die Erfahrung, dass kurz vor Meldeschluss die Nachfrage extrem ansteigt.

Wir werden von Tee 1 und Tee 10 starten. Die ersten Starts werden am Samstag nicht vor 09:30 Uhr sein. Wahrscheinlich werden wir sogar erst um 10:00 Uhr starten, damit die Greenkeeper eine kleine Zeitreserve haben um den Platz vorbereiten zu können.  Ihre persönliche Startzeit, das Tee und die Flightpartner werden wir am Freitag um 15:00 Uhr per sms an Sie versenden.

Lass den Kopf unten!

Ein Satz, den wir immer wieder hören. Gerade am Anfang unserer „Golfkarriere“ wurde uns das immer wieder eingebläut. Unser Golflehrer Eugen Wallner, hatte das Thema letztens im Training bei den Damen und Herren behandelt. Es sei eine Mär, das der Kopf während des Schlages „unten“ bleiben soll. Da könne man nicht frei schwingen, so seine Ausführungen.  Im Training wurde daraufhin extra darauf geachtet frei zu schwingen und siehe da, die Schläge wurden augenscheinlich lockerer und wirkten nicht mehr so verkrampft. Die Präzision war schon nach wenigen Schlägen mindestens so gut wie vorher.  Passend zum Thema haben wir diesen Artikel gefunden, der Eugen bestätigt.